Veröffentlicht in Rund ums Planen

5 Gründe eine wöchentliche To-Do-Liste zu führen

Es gibt sicher unendlich viele Themenbereiche zu denen man diverse Listen anlegen kann. Und ich bin der Meinung dass eine Liste immer hilfreich ist – egal worum es geht. Was mein Leben allerdings nachhaltig verbessert hat ist die To-Do-Liste.

Hier meine ich keine Sammlung von Dingen die irgendwann mal gemacht werden müssen (die hab ich natürlich auch ;D). So eine Master-To-Do-List ist eher langfristig zu verstehen. Ich nutze eine wöchentlich neu zusammengestellte To-Do-Liste um aktuell anstehende Dinge zeitgerecht zu erledigen. Wenn mal in einer Woche wenig zu tun ist, bietet es sich natürlich an ein paar Punkte der Master-To-Do-List zu übernehmen. Wichtig dabei ist, jede Woche aufs Neue eine Liste zu gestalten und eventuell übrig gebliebenes der vergangenen Woche zu übernehmen. Diese Liste soll uns führen und nicht zu mehr Stress führen – darum nicht zu viel in eine Woche reinpacken!!!!

Wenn euch die TO DO Liste gefällt die ich verwendet habe, könnt ihr sie auch selbst ausdrucken. Ich habe sie als Freebie auf dem wunderbaren Blog von Amanda Inez gefunden und mich gleich verliebt.

 

Nun aber zu den Gründen warum ich diese Gewohnheit jedem nur ans Herz legen kann!

 

 

#1 Bringt Ordnung ins Chaos

 

Meist hat man den Kopf voller Termine, Erledigungen und Dingen die noch ganz dringend gemacht werden müssen. Egal ob man noch ein Paket zur Post oder die Wäsche aus der Reinigung holen muss ist es generell sinnvoll diese Sachen aufzuschreiben.

Der ganze Kram der sich so ansammelt, kann dann in der To-Do-Liste abgeladen werden und der Bienenschwarm im Kopf wird mit einem mal still. Ob man das auf Papier macht oder lieber in einer App (zB Wunderlist) bleibt jedem selbst überlassen.

Sobald alles aufgeschrieben ist, gewinnt man eine gute Übersicht.

 

#2 Hilft beim Setzen von Prioritäten

 

Wenn erst mal alles aufgelistet ist, kann man die einzelnen Punkte noch viel besser nach ihrer Priorität sortieren. Die Wäsche in der Reinigung kann schon mal Platz 1 belegen wenn es sich zB um ein Ballkleid handelt. Ansonsten stehen vielleicht andere Dinge weiter oben. Dadurch dass man alles wichtige auf einen Blick sieht kann man ein sinnvolles Ranking sehr leicht erstellen und somit auch entspannter ans Abarbeiten der Liste gehen.

Kein Schockmoment mehr weil man eine wichtige Erledigung zu lange aufgeschoben hat.

 

#3 Der Überblick geht nicht verloren

 

Manchmal hat man wirklich Wochen dabei in denen man nicht weiß was man zuerst erledigen soll und was man vielleicht noch etwas nach hinten verschieben kann. Mit einer wöchentlich aktualisierten Liste hat man immer im Blick wieviel und was noch zu tun ist. Durch die festgelegten Prioritäten kann man auch wunderbar beurteilen was wirklich noch unbedingt erledigt werden muss und was noch warten kann. So kann man sich nicht mehr „verzetteln“ und an eher unwichtigen Dingen hängen bleiben. Einfach zwischendurch mal auf die Liste schauen und schon kann es weitergehen.

Außerdem erleichtert es die Terminplanung ungemein einen guten Überblick über die noch verbleibenden Zeitfenster zu haben.

 

#4 Die Konzentration verbessert sich

 

Wenn man sehr viele verschiedene Dinge im Kopf „bearbeitet“ weil man sie nicht vergessen darf oder ständig überlegt was als nächstes ansteht, leidet oft unsere Konzentration auf die Gegenwart.

So können Fehler passieren, die man normalerweise gar nicht machen würde. Dadurch dass alles schon niedergeschrieben und in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht ist, werden im Gehirn wieder Kapazitäten frei die uns dann helfen uns voll und ganz auf unsere aktuelle Tätigkeit zu konzentrieren.

Für mich ist das der wichtigste Punkt wirklich jede Woche eine neue Liste zu machen. Es hat die Qualität der Dinge die ich so mache verbessert!

 

#5 Es fühlt sich gut an

 

Dieser Punkt ist quasi das Sahnehäubchen der To-Do-Liste!

Immer wenn man einen Punkt abhaken kann schüttet das Gehirn Hormone als Belohnung aus und man erhält auf diese Weise eine Belohnung für die ganze Arbeit. Dabei ist es egal ob man eine Monsteraufgabe (Keller komplett ausmisten) oder eine kleiner Aufgabe (das Regal unter dem Waschbecken ausmisten) abgeschlossen hat. Aus diesem Grund baue ich bei meinen Listen oft mehrere kleine Aufgaben ein anstatt sie zu einer größeren zusammenzufassen. So bleibe ich auch motiviert weiter an der Liste zu arbeiten. Ich kann den Fortschritt sehen und bekomme immer wieder eine  kleine „Hormon-Belohnung“!

 

 

Zum Schluss möcht ich noch sagen, dass diese Listen ruhig flexibel sein dürfen. Schließlich kann man das Leben nicht bis ins letzte Detail planen und es passieren eben manchmal Sachen die keinen Aufschub dulden.

Es gibt mit Sicherheit noch viel mehr Gründe solche Listen zu führen, aber für mich sind diese 5 die Wichtigsten.

 

Probier es doch mal ein paar Wochen aus und berichte mir ob es dir genauso geholfen hat wie mir. Merkst du einen Unterschied bei deiner Produktivität und Motivation?

Ich freue mich davon zu lesen!

 

 

♥♥♥Miss Kumarin♥♥♥

 

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