Veröffentlicht in Weisheit zum Wochenende

Aphorismus Nr.13

Man merkt nie, was schon getan wurde, man sieht immer nur, was noch zu tun bleibt.

Marie Curie

 

Marya Salomea Sklodowska wurde am 7. November 1867 in Warschau als Tochter von zwei Lehrern geboren. Mit 15 Jahren beendet sie das Gymnasium als Klassenbeste ab. Da zu dieser Zeit Frauen in Polen nicht studieren durften, schließt sie mit ihrer älteren Schwester einen Pakt.

Zuerst verdient Marie als Erzieherin Geld und unterstützt damit ihre Schwester beim Studium in Frankreich. Danach folgt Marie ihrer Schwester nach Frankreich um an der Pariser Sorbonne Physik und Mathematik zu studieren. In dieser Zeit wird sie, wie versprochen, finanziell von der älteren Schwester unterstützt. Sie schließt Physik als Beste ihres Jahrgangs und Mathematik als Zweitbeste ab. Am 25. Juli 1895 heiratet sie Pierre Curie. Fortan arbeiten die beiden gemeinsam an der Erforschung der Radioaktivität. Sie isolieren erstmals Radium und Polonium das sie nach der Heimat von Marie benennen.

1897 kommt Tochter Irène zur Welt. Ab 1900 unterrichtet Marie an der École Normale Supérieure für Mädchen Physik. Drei Jahre später promovierte sie in Physik. Im selben Jahr erhielt sie gemeinsam mit Becquerel den Nobelpreis für die Entwicklung und Pionierleistung auf dem Gebiet der spontanen Radioaktivität und der Strahlungsphänomene.

Ihre Tochter Ève wird 1904 geboren. Als 1906 ihr Ehemann bei einem Unfall stirbt übernimmt sie seine Vorlesungen an der Pariser Sorbonne. Sie war damit die erste Frau die an dieser Universität unterrichtete. Die ordentliche Professur erhält sie nach zwei Jahren. Ein weiterer Nobelpreis geht an Marie Curie für die Isolierung von Radium. Sie wird 1914 zur Leiterin des Radium-Instituts an der Pariser Universität. Hier entwickelt sie gemeinsam mit ihrer Tochter Irène eine mobile Röntgenstation. Diese wird im ersten Weltkrieg eingesetzt und Marie selbst steuert sie. Unter ihrer Leitung wird das Radium-Institut zu einem Zentrum der Nuklearmedizin. Sie hält weltweit Vorlesungen. Ab 1922 ist Curie Mitglied der Akademie für Medizin. Sie sucht nach medizinischen Anwendungen für radioaktive Substanzen.

Am 4. Juli 1934 verstirbt Marie Curie an Leukämie, die sie als Folge des jahrelangen Kontaktes mit radioaktiven Elementen entwickelte.

 

♥♥♥Miss Kumarin♥♥♥

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