Veröffentlicht in Weisheit zum Wochenende

Aphorismus Nr. 14

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.

Katharina von Siena

 

Am 25.März 1347 erblickte Caterina Benincasa als zweitjüngstes von insgesamt 25 Kindern das Licht der Welt. Ihre Familie gehörte zum Adel, war jedoch verarmt. Sie erhielt keinerlei Ausbildung und die meisten ihrer Geschwister starben an der Pest. Ihre erste Vision hatte sie bereits als Sechsjährige.

Daraufhin zog sie sich immer mehr zurück und begann damit sich selbst zu geißeln und zu beten anstatt zu spielen. Nur ein Jahr später gelobte Katharina der Gottesmutter ewige Jungfräulichkeit. Als sie dann mit zwölf Jahren ins heiratsfähige Alter kam, weigerte sie sich standhaft sich verheiraten zu lassen. Auch diverse Bestrafungen um ihren Willen zu brechen konnten sie nicht dazu bringen ihr Gelöbnis zu brechen. Erst nach einer weiteren Vision, in der ihr der heilige Dominikus die Aufnahme in den Orden der Schwestern der Buße des heiligen Dominikus versprach, wurde sie von ihrer Familie unterstützt. Da die „Mantellatinnen“ eigentlich nur Witwen in ihren Orden aufnahmen, brauchte es mehrere Anfragen bis Katharina schließlich 1363 als 16-Jährige aufgenommen wurde.

Nach einer Vision in der Christus sie zur Frau nimmt beschloss sie ihr Leben in den Dienst ihrer Mitmenschen zu stellen. Sie besuchte Gefängnisse, half Armen und Kranken und ging daneben ihren Eltern zur Hand. Mit der Zeit bildete sich um sie eine Gruppe die sie als geistige Mutter ansahen (darunter auch Mantellatinnen, Dominikaner, Spitalsmitarbeiter). Sie äußerte sich auch öffentlich zu kirchlichen, politischen und gesellschaftlichen Fragen – in der damaligen Zeit sehr ungewöhnlich. Dies war wahrscheinlich auch der Grund für eine Befragung 1374 vor dem Gereralkapitel. Sie bekam danach Raimund von Capua als Beichtvater zugeteilt. Dieser begleitete sie bis zu ihrem Tod und schrieb auch ihre Biographie. Sie hielt öffentliche Ansprachen und wirkte dadurch auch politisch. In ganz Europa verbreitete sich ihr Ruf und sie wurde von vielen Menschen um Rat gebeten – sogar vom Papst selbst.

Im Alter von 33 Jahren starb sie an einer schweren Krankheit am 29. April 1380 in Rom. An ihrem Grab ereigneten sich Wunder und darum wurden ihre sterblichen Überreste in die Capella Capranica gebracht. Ihr Kopf wurde in Bronze eingefasst und an ihre Heimatstadt Siena gesandt. Im Jahr 1461 wurde Katharina heilig gesprochen und 1939 zur Schutzpatronin von Italien erklärt.

 

♥♥♥Miss Kumarin♥♥♥

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