Veröffentlicht in Rund ums Planen

Meine drei liebsten Planer

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Für mich ist es wichtig einen Überblick über die Dinge die in meinem Leben passieren zu haben. Wenn ich versuche alles nur im Kopf zu behalten stresst mich das so sehr, dass ich anfange zu prokrastinieren. Also habe ich angefangen nach Alternativen zu suchen. Sehr schnell habe ich festgestellt, dass digitale Planungshelfer für mich nicht in Frage kommen – ich verwende sie schlicht nicht. Also bin ich dazu übergegangen diverse Papierplaner zu testen. Damit das nicht zu sehr ins Geld geht, habe ich online nach frei verfügbaren Planern gesucht die man sich selbst ausdrucken kann. Pinterest war mir dabei eine unersetzliche Hilfe. Aber Achtung, Pinterest kann süchtig machen ;DDiese Findungsphase hat einige Monate gedauert, aber dadurch habe ich meine Bedürfnisse ziemlich gut kennengelernt. Die drei Systeme die für mich am Besten funktionieren stelle ich heute vor. Je nachdem was sich gerade in meinem Leben so tut, verwende ich nur ein System oder auch alle drei nebeneinander.

 

Der Happy Planner

Den Happy Planner habe ich auf Youtube entdeckt und war sofort verliebt. Also habe ich sofort ein neues Register geöffnet und war erstmal schockiert wie teuer der Versand aus Übersee ist. Dann hab ich in Deutschland einen Shop gefunden der auch nach Österreich liefert – aber damals war es mir trotzdem noch zu teuer für einen Versuch der ja schließlich auch ein Schuss in den Ofen sein könnte. Und da kam Pinterest ins Spiel! Auf einem tollen Blog habe ich einen nachgebauten Happy Planner zum selbst drucken gefunden und bin gleich ran ans Werk. Mir hat es unglaublichen Spaß gemacht den Planer selbst zu bauen. Deshalb hab ich mir relativ schnell einen Arc-Punch und die dazugehörigen Discs bestellt.

Happy Planner Monatsübersicht

Und genau diese Discs haben es mir angetan. In keinem anderen System kann man so schnell und unkompliziert Blätter herausnehmen oder auch einfügen. Ringplaner mag ich zwar von der Haptik auch sehr gerne, aber ich hab immer ein bisschen Angst mir die Finger beim Schließen der Ringe einzuklemmen. Diesen Schritt kann ich mir bei den Discs sparen. Die obige Monatsübersicht habe ich selbst gemacht und vervielfältigt. Sie dient dem ganz groben Plan. Wenn irgendwelche Termine anstehen schaue ich hier nach wann ich am besten Zeit habe.

Happy Planner leer      Happy Planner ausgefüllt

Die Wochenübersichten gefallen mir besonders wegen der Einteilung der Tage in drei Sektionen. Man kann sie je nach Bedarf als „morgens-mittags-abends“ nutzen oder für unterschiedliche Kategorien. Ich habe nur das oberste Kästchen für alles was mit Arbeit (auch Hausarbeit) reserviert. Die anderen variieren je nach Lust und Laune. Normalerweise verwende ich die Spalte am linken Rand für eine Liste der Dinge die in dieser Woche wichtig sind. Mir gefällt, dass so mein Blick immer zuerst an dieser Liste hängenbleibt und ich nicht am anderen Ende erst „suchen“ muss. Die Tage fülle ich hier erst im Nachhinein aus, damit ich auch unvorhergesehenes bei der Dekoration berücksichtigen kann. Eigentlich nutze ich diesen Planer auch viel als eine Art Tagebuch. Die Möglichkeiten zu dekorieren sind nahezu unendlich – und wiederum ist Pinterest mein Partner in Crime. Es gibt richtig viele Planerliebhaber die eigene Sticker machen und sie zum download gratis zur Verfügung stellen. Ich kann gar nicht sagen wieviele ich insgesamt gedruckt habe, aber ich bin sicher die nächsten Jahre versorgt ;D.

Die Planerseiten für den Happy Planner findet Ihr bei Flipping Heck  . Sie veröffentlicht regelmäßig neue Versionen und auch zusätzliche Einlagen (zB.To Do Listen). Schau einfach mal vorbei und lass dich inspirieren!

 

Der Fauxbonichi

Den Hobonichi habe ich erst Ende letzten Jahres entdeckt. Er hat richtig schön ausgesehen und das Papier hat sich toll angefühlt (ich hab ihn eigentlich nur in einem Youtube-Video gesehen, aber er wurde so schön beschrieben dass ich ihn glatt fühlen konnte). Weil ich aber mit dem Happy Planner zufrieden war, wollte ich vernünftig sein. Außerdem war es wieder ein Planer der nicht so ganz günstig ist. Ich weiß leider nicht mehr ob ich gezielt gesucht habe oder ob ich durch Zufall darauf gestoßen bin. Auch von diesem Planer hat ein lieber Mensch einen Nachbau angefertigt (ich bin so froh, dass es Leute gibt die sich solche Mühe damit geben!) und der Community gratis zur Verfügung gestellt. Ihren Blog habe ich in meinem Beitrag zur Dankbarkeit schon einmal erwähnt. Die Vorlagen von Lorelei Lee´s Plan-Bar sind für das ganze Jahr durchgehend datiert, was sicher unglaublich viel Arbeit war. Man kann sie im Format A5 beidseitig ausdrucken und kann sie entweder binden oder auch in ein Disc-System bzw. Ring-System integrieren. Ich habe das mit dem Druck im Format A5 nicht hinbekommen und habe mir einfach alles auf A4 gedruckt, dann zurechtgeschnitten, in die richtige Reihenfolge gebracht und mir zwei Bände gebunden. In ersten Band sind Jahres-, Monats- und Wochenübersichten vereint. Der zweite Band ist für die einzelnen Tage.

Fauxbonichi Monatsübersicht   Fauxbonichi Woche und Tage

Die Monatsübersicht ist im Prinzip die gleiche wie im Happy Planner. Allerdings verwende ich ein etwas anderes System beim Ausfüllen. Und wieder ist die „Notizspalte“ auf der linken Seite angeordnet, was für meine Produktivität sehr wichtig ist. Sogar so eine Kleinigkeit wie die Notizspalte auf der rechten Seite kann mich sabotieren! Die einzelnen Tage haben eine Zeitleiste von 6-24 Uhr. Da ich manchmal ungewöhnliche Arbeitszeiten habe ist diese Zeitleiste ideal für mich. In den Wochenplaner trage ich nur Termine, Arbeit und zu erledigende Aufgaben ein. Ich verzichte hier auf Dekoration weil ich diesen Planer auch mit in die Arbeit nehme und das zu viel ablenken würde. Das Buch mit den Tagesseiten verwende ich um die Ereignisse des Tages etwas ausführlicher festzuhalten. Es ist manchmal richtig entspannend sich keine Gedanken um die passende Deko machen zu müssen. Für mich ist die Kombination aus Aufteilung und Format ideal für meine Ansprüche.

 

 

Das Bullet Journal

Mit dem Bullet Journal liebäugle ich schon richtig lange. Aber ich hab mich erst vor kurzem dazu „durchringen“ können  selbst eines zu beginnen. Den Ausschlag gab das perfekte Notizbuch in der genau richtigen Größe und mit Punkt-karierten Seiten. Ein Bullet Journal erfordert mehr Arbeit als ein fertiges Planersystem weil man alles selbst gestaltet. Deshalb kann man wenn man möchte jede Woche ein anderes Layout gestalten – je nachdem wie die aktuellen Anforderungen sind. Wenn in einer Woche etwa kaum Termine sind kann man der künstlerischen Gestaltung mehr Raum geben und umgekehrt sehr minimalistisch werden wenn viel los ist.

    Monatsübersicht Bullet Journal   Wochenübersicht KW 32

Eine tolle Synthese von Terminplaner, Artjournal, Skizzenbuch, Listensammlung und allem was einem sonst noch einfällt. Diese Freiheit ist momentan noch etwas überwältigend für mich und ich kann mich gar nicht entscheiden was ich als erstes (und vor allem wie) gestalten möchte. Aber ich kann nichts falsch machen – wenn es mir beim ersten Mal nicht gefällt, kommt die nächste Gelegenheit schnell um dann etwas anderes auszuprobieren!

Monatsblatt AugustListen im Bullet Journal

 

 

Benutzt du auch verschiedene Planer? Vielleicht sogar nebeneinander? Oder hast du einen Planer der alle deine Bedürfnisse erfüllt? Erzähl mir warum dein Planer für dich der Beste ist!

 

♥♥♥Miss Kumarin♥♥♥

 

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