Veröffentlicht in Entwicklungszeit

Warum Routine unser bester Freund ist

Der Wecker klingelt ….

und klingelt….. und klingelt immer noch….

Und plötzlich merken wir dass wir schon viel zu spät dran sind – springen aus dem Bett und rennen wie ein wildes Huhn durch die Wohnung!

Was soll ich bloß anziehen?!

Wo ist meine Handtasche…. die Autoschlüssel…

Kurzum PANIK!!!!!!!

 

 

 

Immer wieder passiert es dass wir in alltäglichen Situationen in Panik verfallen weil wir plötzlich über Dinge nachdenken die normalerweise automatisch ablaufen.

Ich muss morgens nicht darüber nachdenken mit welchem Bein ich zuerst in die Hose steige oder mit welcher Hand ich die Zahnbürste halte.

Diese Dinge sind uns so in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir im Autopilot funktionieren.

Das klappt nicht nur bei banalen Kleinigkeiten wie dem Zähne putzen, auch auf dem gewohnten Weg zur Arbeit schalten wir in den Energiesparmodus – und fragen uns wie wir überhaupt ans Ziel gelangen konnten, ohne etwas von der Fahrt mitzubekommen.

Was beim Autofahren durchaus gruselig wirkt hat aber einen guten Grund!

 

Unser Gehirn will keine Energie verschwenden.

 

Nur wenn etwas vom gewohnten Ablauf abweicht startet das Gehirn seine Motoren und wechselt in den „Notfallmodus“.

Die Fähigkeit gewisse Routinen ohne bewusste Denkleistung abzuspielen können wir für uns nutzen.

 

Identifizieren wir doch einmal die Energieräuber die uns begegnen….

  • Was soll ich anziehen
  • Welche Sachen muss ich in die Handtasche packen
  • Was soll ich kochen
  • Welche Schuhe passen zu meinem Rock
  • Welche Frisur soll ich machen
  • Brauche ich etwas zu essen in der Firma
  • Welche Strecke soll ich zur Arbeit nehmen

 

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Wir bemerken in den meisten Fällen gar nicht wie oft am Tag wir Entscheidungen treffen.

Aber jede Entscheidung verbraucht Energie!

 

Damit wir unsere Energie für die wichtigen Dinge des Lebens (zB Soll ich tanzen gehen oder lieber ins Kino) aufsparen können, hilft es Routinen einzuführen.

Je nach Lebensstil können diese variieren und nicht jeder Mensch braucht Routinen.

Aber wenn gewisse Dinge sich wie eine Last anfühlen, lohnt sich ein Versuch auf jeden Fall!

 

 

Die Abendroutine ist für mich die wichtigste da sie den Beginn des nächsten Tages beeinflusst.

Ein panischer Start in den Tag kann einem so richtig die Laune verderben.

Ich überprüfe ob am nächsten Tag Termine anstehen und ob ich dafür Unterlagen vorbereiten muss – alles Wichtige packe ich schon mal in meine Tasche.

Je nachdem ob ich zur Arbeit muss oder einen anderen Termin habe suche ich mir meine Kleidung aus und lege alles bereit.

Wenn ich etwas zu Essen mitnehmen will, bereite ich alles zu und verpacke es damit ich es am Morgen nur mehr aus dem Kühlschrank nehmen brauche.

Dann geht´s ins Bad – Zähne putzen, waschen, reinigen, eincremen

Vor dem Einschlafen noch etwas lesen und ich bin bereit für die Nacht!

 

 

Routinen helfen uns auch neue Verhaltensweisen einzuführen und beizubehalten.

Wenn man zB eine Sportroutine einführt ist die Wahrscheinlichkeit höher durchzuhalten, weil man nicht jedes Mal neu durchdenken muss welche Übungen man macht und ob man sie überhaupt macht – man macht es einfach weil es der Plan so vorsieht!

Mir hat die zusätzliche Beschränkung der Auswahl besonders geholfen.

Insbesondere bei Kleidung und beim Kochen.

Denkt nur mal an Steve Jobs oder Mark Zuckerberg. Die beiden haben nie Zeit damit verschwendet über die Kleiderwahl nachzudenken.

Sie haben einfach immer die gleichen Sachen getragen!

(Solltet ihr begeisterte Köche oder Fashion-Queens sein, gilt das natürlich nicht für euch – diese Tätigkeiten machen euch schließlich Spaß ;D)

Man muss natürlich nicht so ins Extrem gehen – erlaubt ist was funktioniert.

 

 

Wenn man neue Abläufe einführt ist das am Anfang meist ein kleiner Aufwand.

Es erfordert vielleicht auch die eine oder andere Anpassung, weil man sich zuviel vorgenommen hat, aber das ist kein Beinbruch.

Wir werden durch Versuch und Irrtum immer besser darin die idealen Abläufe für uns selbst zu finden.

Sobald man die neuen Abläufe einige Zeit beibehalten hat, speichert sie unser Gehirn als Routine ab und macht auf diese Art Platz für anderes.

Ich genieße es sehr, dass ich nicht mehr über diese kleinen lästigen Alltagsdinge nachdenken muss und sie sich quasi von selbst erledigen!

Routinen können uns das Leben immens vereinfachen und somit Energien freimachen die wir für kreative Projekte, unsere Hobbies oder Beziehungspflege nutzen können.

 

 

Solange wir selbst den Takt vorgeben, ist Routine ein guter Freund der uns hilft unser Leben mehr zu genießen!

Welche Routine findest du wichtiger – Morgenroutine oder Abendroutine?

Oder hast du eine andere Routine eingeführt die dein Leben verändert hat?

Lass es mich wissen und schreib mir einen Kommentar!

 

 

♥♥♥Miss Kumarin♥♥♥

 

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