Veröffentlicht in Entwicklungszeit

Wie Humor unser Leben bereichert

Ein zum Tode Verurteilter wird morgens um fünf Uhr geweckt.

„Sie haben noch einen letzten Wunsch.“

„Ja. Ich möchte noch eine Tasse Kaffee trinken.“

„Mit Zucker?“

„Um Gottes willen, nein. Ich bin Diabetiker!“

Ich hoffe du hast zumindest ein bisschen geschmunzelt oder sogar gelacht.

Denn Lachen ist gesund – und das nicht nur sprichwörtlich!

Beim Lachen aktivieren wir durch unsere Muskelbewegung einen Nerv der dem Gehirn zu verstehen gibt

„Hey, ich lache, also bin ich glücklich“

Natürlich schüttet das Gehirn daraufhin Glückshormone aus und stärkt damit neben unserer Laune auch unser Immunsystem.

Solltest du mal einen richtig schlechten Tag haben hilft es enorm mit Lachen die Stresshormone zu vertreiben – wenn du keinen erstklassigen Witzerzähler zur Hand hast, tut es auch ein lustiger Film.

Dabei reichen schon etwa 10 Sekunden Lachen aus um einen positiven Effekt zu erzielen.

Natürlich kann man schlecht mitten im Arbeitsalltag eine Filmpause einlegen – aber auch für diesen Fall gibt es eine Möglichkeit.

Geh einfach irgendwohin wo dich niemand sehen kann (zB die Toilette oder macht die Tür zu falls du ein eigenes Büro hast)

Und dann legst du ein breites Grinsen auf – und zwar für 60 Sekunden!!!

Wahrscheinlich wirst du dir am Anfang blöd vorkommen aber deswegen hast du dir ja einen ruhigen Ort gesucht.

Vielleicht tun dir sogar die Muskeln weh, aber halte auf jeden Fall die ganze Minute durch weil du gerade dein Gehirn austrickst und ihm quasi „befiehlst“ dir Glückshormone auszuschütten.

 

DER WITZ WAR ABER NICHT LUSTIG!

 

Nun – das kann ich nicht mal bestreiten, da wir alle andere Dinge lustig finden.

Mal lockt ein Witz nur ein müdes Grinsen hervor, während man ein anderes mal vor lauter Lachen Bauchweh kriegt.

Aber warum ist das so?

Ein Witz funktoniert über das richtige Maß an Enttäuschung. Es wird eine bestimmte Richtung eingeschlagen und damit auch eine gewisse Erwartung geweckt.

Wenn diese Ertwartung dann enttäuscht wird, löst das Gefühle aus – von Langeweile über angenehm amüsiert, bis zu Abscheu.

Bei jedem Menschen ist die persönliche „Humorskala“ anders unterteilt.

Manche Lachen schnell während andere genauso schnell beleidigt reagieren weil sie sich angegriffen fühlen.

Wenn zum Beispiel am Stammtisch ein Polizistenwitz erzählt wird und einer in der Runde Polizist ist ….

…… ist im Idealfall der Polizist der Erzähler!

 

HUMOR IST WENN MAN TROTZDEM LACHT

 

Auch dieses Sprichwort ist eher eine Lebensweisheit!

Es ist garantiert schon jedem mal etwas peinliches passiert.

zB bei einem Vortrag  in der Schule vor versammelter Klasse niesen und plötzlich hängt eine fette Rotzglocke aus der Nase….

Da ist das Gelächter und wahrscheinlich der folgende Spott groß.

Das wird man wohl lange nicht mehr los, außer man lernt wie man seine Humorfähigkeit stärkt.

 

WENN AUS AUSLACHEN MITLACHEN WIRD

 

Im Rückblick auf peinliche Erlebniss aller Art wird oft der Satz  „Ach ja, jetzt kann ich drüber lachen“ gebraucht.

Bei vielen tritt die Phase des „drüber lachen könnens“ allerdings oft erst Jahre nach dem Ereignis ein. Bis dahin herrscht oft Bitterkeit, Rachelust oder sogar Hass vor.

Es gibt sogar Menschen die bis ins hohe Alter immer wieder die Geschichte aus ihrer Jugend erzählen, wo sie gesolpert sind und irgendjemand dann „Trottel“ gesagt hat.

Und das mit einer Leidenschaft (ja, denn sie leiden immer noch unter dieser furchtbar schrecklichen Kränkung) bei der man sich verwundert an den Kopf greift.

Wenn mal etwas peinliches passiert hat man trotzdem noch immer die Wahl wie man auf das Malheur reagiere.

Natürlich kann man beleidigt sein wenn alle lachen (gerade wenn auch Freunde darunter sind).

Oder – man lacht mit!

Wenn man entscheidet, dass das Hoppala lustig ist (und wenn wir ehrlich sind, ist es das meist auch) dann können  alle zusammen darüber lachen.

Niemand ist beleidigt und es braucht auch niemand ein schlechtes Gewissen zu haben.

Denn genau das werden unsere Freunde haben wenn es ihnen passiert ist, dass sie uns ausgelacht haben.

Auf diese Weise hat man dann gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Man selbst ärgert sich nicht und „erlaubt“ anderen zu lachen. Damit nimmt man ihnen die Last sich später dafür zu schämen.

Die Verantwortung dafür zu übernehmen sich selbst mit genug Humor zu sehen und viele Gelegenheiten zum Lachen zu schaffen ist ein großer Schritt aber es macht auch viel Spaß die Macht selbst in der Hand zu haben.

 

Lass uns daran arbeiten uns selbst nicht als Opfer zu sehen sondern die vielen Gelegenheiten für einen ausgiebigen Lachanfall zu nutzen!

 

 

♥♥♥Miss Kumarin♥♥♥

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